Ziel

Das Ziel der Partner des ZIM- Kooperationsnetzwerks „Waste2Value“ ist die stoffliche Nutzung von Reststoff- und Abfallströmen, um daraus hochwertige Spezial- und Basischemikalien zu gewinnen. Diese biobasierten Chemikalien werden zu neuen Erzeugnissen weiterverarbeitet, um bestehende erdölbasierte Produkte nachhaltig zu ersetzen.

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Rohstoffe

Als Rohstoffe stehen dem Kooperationsnetzwerk "Waste2Value" Rest- und Abfallstoffe aus der Forst- und Landwirtschaft, der verarbeitenden Lebensmittelbranche oder der Holz- und Papierindustrie zur Verfügung. Beispiele für Reststoffe sind Kleie oder Spelzen der Mühlenindustrie, Obstkerne der obstverarbeitenden Industrie oder Lignin, Cellulose und Terpene, die bei der Papierherstellung anfallen.

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Umsetzung

Um die Rest- und Abfallstoffe zu Wertstoffen umzusetzen, sind im Waste2Value-Netzwerk Partner mit verschiedenen Expertisen vertreten. Ein Ansatz ist, aus Reststoffen sekundäre Pflanzenstoffe zu extrahieren. Ein weiterer Ansatz ist, Reststoffe als Nährstoffe für Fermentationen zur Herstellung von Basischemikalien wie Butanol zu verwenden. Ebenso können aus cellulosehaltigen Resten verschiedene Zucker oder Plattformchemikalien wie Lävulinsäure oder Sorbitol gewonnen werden.

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Produkte

Die gewonnenen Chemikalien sollen wiederum zu innovativen Produkten weiter verarbeitet, und/oder bereits existierenden Produkten als Zusatzstoffe zur Optimierung ihrer Eigenschaften zugesetzt werden. Anwendungsfelder im Netzwerk liegen beispielsweise in den Bereichen der Kosmetika, der Kunststoffe, der Schmiermittel, der Farbstoffe und der Lebensmittel.

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Innovation

Neben der Umweltfreundlichkeit sollen die im Netzwerk entwickelten Produkte auch verbesserte technische Eigenschaften aufweisen. Beispielsweise können durch die Verwendung von sekundären Pflanzenstoffen in Kosmetika die antioxidativen oder antimikrobiellen Eigenschaften verbessert werden. Zudem können durch die Verwendung von bisher noch nicht genutzten Materialien auch völlig neue Eigenschaften und Anwendungsmöglichkeiten erreicht werden.

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Bio- ökonomie

Mit seinem Konzept nachwachsende Rest- und Abfallstoffe für die Herstellung von Produkten des Alltags wie Kosmetika, Schmiermittel oder Farbstoffe zu verwenden, unterstützt das Kooperationsnetzwerk "Waste2Value" das Ziel der Bundesregierung, eine Bioökonomie in Deutschland aufzubauen. Darüber hinaus werden auch wichtige Punkte der Kreislaufwirtschaft aufgegriffen.

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Netzwerkmanagement

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